Schnellere Entscheidungen beim NS2 Level Design

 Das Logo der GDC 2009.

Am 30 März hat Flayra einige Gedanken dazu veröffentlicht, wie in Zukunft des Mappingprozess für Natural Selection 2 ablaufen soll.

Das kleine Team von Unknown Worlds hatte einige Probleme beim Entwurf der Karten. Besondere Schwierigkeiten hat der Anspruch gemacht, auch bei einer begrenzten Anzahl von Umgebungstexturen, jedes Level einzigartig werden zu lassen. Daher ist man bei der Entwicklung mehrfach zwischen Top-Down und Bottom-Up gewechselt.

Die aufhaltenden Fragen

Dabei sind immer wieder folgende schwierig zu fassende und irritierende Fragen aufgekommen:

  • Wie können wir eine große Entwurfsentscheidung treffen bevor wir bewiesen haben, dass sie funktioniert?
  • Wie können wir sicherstellen, dass wir unsere visuellen Ansprüche erfüllen bevor wir ein Gebiet fertig stellen?
  • Wie viele Requisiten werden wir benötigen und zu welchen Anteil sollten diese allgemein oder einzigartig sein?
  • Wie sollen wir wissen wann wir genug mediale Inhalte fürs Mapping haben?
  • Wie viele Maps werden wir aus jedem Set von Umgebungstexturen bekommen?
  • Wie schaffen wir das alles ohne Arbeitszeit zu verschwenden? Speziell mit so vielen Teilzeitkräften, die von zu Hause aus arbeiten.

Das bisherige Vorgehen

Bisher hat man eine „orange box“ der Level entworfen, diese mit einigen visuellen Details versehen um das Layout besser beurteilen zu können und dann erkannt, dass dies Änderungen am Layout einschränkt, da diese zur Folge hätten, das fertige Arbeit wieder weggeschmissen werden muss. Von Zeit zu Zeit hat man gemerkt, dass dieses Vorgehen nicht sinnvoll ist und sich auf ein vermeintliche besseres Vorgehen geeinigt. Am Ende lief es dann aber genau wie vorher und man wieder Texturen über nicht finale Map-Layouts gezogen.

Der neue Mappingprozess

Nach einigen GDC Vorträgen über Top-Down Levelentwurf (The Iterative Level Design Process of Bioware’s Mass Effect 2, Everything I learned about level design I learned in Disneyland) meint Charlie nun die Lösung vor Augen zu haben:

Ich kann fühlen, wie sich ein neuer Prozess hervortut. Einen bei dem wir strikt und methodisch Fragen auflisten, die beantwortet werden müssen bevor man mit dem nächsten Entwicklungsschritt fortfahren kann. Diese werden wir beantworten und dann, egal ob wir uns absolut sicher sind oder nicht, eine Entscheidung treffen und zu nächsten Schritt übergehen.

In unseren Bemühungen, die besten Entscheidungen für NS2 zu treffen, haben wir uns selbst geschadet, in dem wir gar keine Entscheidungen getroffen haben.

Wir haben viele unüberlegte Entscheidungen getroffen als wir NS1 entwickelt haben und das hat super funktioniert.

Gibt es Bereiche in deinem Leben, in denen du auch mehr Vertrauen in dich haben solltest?

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